Online, privat, aus euren Fotos

Ein 3D-Museum online – aus euren eigenen Erinnerungen

Ein 3D-Museum online kann ein Rundgang durch eine berühmte Sammlung sein oder ein kleines Museum, in dem eure eigenen Fotos hängen. Hier erfährst du, was hinter dem Begriff steckt und wie du in etwa einer Viertelstunde ein privates 3D-Museum gestaltest, das man im Browser durchläuft.

Das Erstellen ist kostenlos. Die Vorschau zeigt die ersten zwei Erinnerungen vollständig; die übrigen und die Überraschung am Ende schaltest du ab 9,99 € frei, mit einer einzigen Zahlung.

Was ist ein 3D-Museum?

Ein 3D-Museum ist ein Museum, das man in drei Dimensionen erkundet. Gemeint sind damit drei recht verschiedene Dinge: ein echtes Haus voller Trick-Art-Bilder und optischer Täuschungen, ein 3D-Rundgang durch ein bestehendes Museum, den man online besucht, oder ein kleines persönliches 3D-Museum aus den eigenen Fotos, durch das man sich am Bildschirm bewegt. Diese Seite erklärt alle drei und zeigt dann ausführlich die dritte Variante, denn genau die baut Memuseo.

Kurz zur Orientierung: Wer nach einem 3D-Museum in Hamburg, Berlin, Heidelberg oder Wien sucht, möchte meist ein Illusionsmuseum mit Öffnungszeiten und Eintrittskarten besuchen. Das sind Orte zum Hingehen. Hier geht es um 3D-Museen, die man online öffnet.

Die drei Arten von 3D-Museum im Vergleich

Die ersten beiden Arten zeigen fremde Kunst oder fremde Sammlungen. Das persönliche 3D-Museum dreht das um: Die Ausstellung handelt von euch, und sie ist für genau einen Menschen gemacht.

Auch „3D Museum of Us“ kann zweierlei heißen: einen Rahmen aus dem 3D-Drucker oder genau diese dritte Variante. Beides geht auf denselben Trend zurück, ein Mini-Museum mit Paarfotos zu gestalten, nur ist das persönliche 3D-Museum zum Hineingehen gemacht statt fürs Regal.

Die drei Bedeutungen von „3D-Museum“
ArtWas es istWo man es erlebtWer es gestaltet
Illusions- oder Trick-Art-MuseumRäume mit Wandbildern und Installationen, die auf Fotos dreidimensional wirkenVor Ort, mit EintrittskarteDer Betreiber des Museums
Virtueller 3D-RundgangEin bestehendes Museum, digital erfasst, durch dessen Säle man sich klicktOnline, im BrowserDas Museum selbst oder ein beauftragter Dienstleister
Persönliches 3D-MuseumEine kleine Galerie aus deinen eigenen Fotos, jedes mit Titel, Datum und GeschichteOnline, über einen privaten LinkDu selbst, zum Beispiel mit Memuseo

So sieht ein 3D-Museum eurer Erinnerungen aus

In der Demo hat Alex für Emma ein Museum zu ihrem Geburtstag gestaltet. Man betritt eine helle Galerie mit Holzparkett; an den Wänden hängen gerahmte Bilder im warmen Licht kleiner Bilderleuchten, neben jedem ein Messingschild mit Titel und Datum. Jedes Bild ist eine Erinnerung: das Buchcafé, in dem sie sich kennengelernt haben, das erste Date im Riesenrad, die erste Reise an die Amalfiküste.

Tippt man ein Bild an, öffnet es sich als große, gut lesbare Karte mit Titel, Datum und der kleinen Geschichte dahinter, so wie Alex sie aufgeschrieben hat. Durch die Säle laufen zwei kleine stilisierte Figuren Seite an Seite: Emma und Alex. Wer das Museum besucht, steuert die eigene Figur, die zweite folgt wie eine Begleitung.

Eine geöffnete Erinnerung aus der Demo: das Bild eines Riesenrads über einer nächtlichen Skyline, daneben der Titel „Unser erstes Date“, das Datum und die Geschichte dazu.

Wie man sich in einem virtuellen 3D-Museum bewegt

Am Handy gibt es einen Joystick unter dem Daumen, oder man tippt einfach auf eine Stelle am Boden, und die Figur läuft dorthin. Am Computer geht es mit der Tastatur. Vor jedem Rahmen lässt sich die Erinnerung als Karte öffnen, die man in Ruhe liest, bevor man weitergeht.

Sind alle Erinnerungen gefunden, öffnen sich am Ende der Galerie die Türen zum letzten Saal. Dort steht die Botschaft, die du geschrieben hast; in der Demo ist es ein Geburtstagswunsch für Emma, darunter ein paar persönliche Zeilen von Alex.

Ton ist optional und standardmäßig aus: leise Schritte, eine sanfte Klangkulisse und ein Glockenspiel am Ende. Und auf älteren Geräten, die kein 3D darstellen, liest man dieselbe Geschichte Seite für Seite, so dass niemand vor einem leeren Bildschirm steht.

Der letzte Saal der Demo: über einem gerahmten Bild mit Laternen in Herzform steht „Alles Gute zum Geburtstag, Emma.“, darunter die Nachricht von Alex.

Dein eigenes 3D-Museum in vier Schritten

Ein eigenes 3D-Museum zu gestalten dauert etwa 15 Minuten und braucht nichts außer einem Browser, am Handy oder am Computer. Eine ausführliche Anleitung mit Tipps zur Fotoauswahl und Beispielen für jeden Schritt findest du im Ratgeber zum Erstellen eines virtuellen Museums.

Kurz gefasst sind es vier Schritte, immer in dieser Reihenfolge:

  • Erinnerungen aufhängen: fünf Fotos mit Essential, bis zu zehn mit Deluxe. Zu jedem gehören ein Titel, ein Datum und zwei, drei Sätze Geschichte.
  • Die zwei Figuren gestalten: dich und die Person, die du beschenkst, mit Vorname, Hautton, Frisur, Haar- und Outfitfarbe.
  • Die Botschaft für den letzten Saal schreiben: ein Glückwunsch, eine Frage, eine Ankündigung.
  • Einmal bezahlen und den privaten Link verschicken, per Messenger oder E-Mail.
Ein Bild aus der Demo: ein runder Tisch in einem Buchcafé mit zwei dampfenden Tassen und einem aufgeschlagenen Buch, dahinter Bücherregale und ein Fenster im Regen.

Essential oder Deluxe: was in deinem 3D-Museum steckt

Du musst dich nicht vorher entscheiden. Der Preis richtet sich danach, was dein Museum nutzt: Eine sechste Erinnerung oder eine Deluxe-Option bei den Figuren macht es zu einem Deluxe-Museum. Hast du Essential gekauft und willst später mehr zeigen, zahlst du nur die Differenz von 5,00 €, und der Link bleibt derselbe.

Die zwei Pakete im Überblick
Was enthalten istEssentialDeluxe
Preis9,99 €, einmalig14,99 €, einmalig
Erinnerungen56 bis 10
RäumeEine Galerie, dann der letzte SaalAb der sechsten Erinnerung eine zweite Galerie, dann der letzte Saal
FigurenVorname, Hautton, Frisur, Haarfarbe, OutfitfarbeDazu Outfit-Stil, Hose, Augenfarbe, Bart, Brille, Kopfbedeckung, Ohrringe, Accessoire am Hals, Tasche, Größe und Statur
Später wechselnUpgrade auf Deluxe für 5,00 €, gleicher LinkSchon alles enthalten

Ist ein 3D-Museum kostenlos?

Gestalten und ausprobieren kostet nichts: Du kannst im Editor Fotos hochladen, Geschichten schreiben und die Figuren einkleiden, ohne zu bezahlen. Die kostenlose Vorschau zeigt die ersten zwei Erinnerungen vollständig. Die übrigen Erinnerungen und die Überraschung im letzten Saal bleiben gesperrt, bis du bezahlst; mit der Zahlung schaltest du auch den privaten Link frei, den du verschickst.

Wie ein fertiges Museum von Anfang bis Ende wirkt, zeigt die Demo. Dort ist alles offen, auch der letzte Saal, und es gibt sie in zwei Fassungen: mit fünf Erinnerungen und mit zehn in zwei Galerien.

Privat statt öffentlich: wer dein Online-Museum sieht

Ein persönliches Museum ist kein öffentliches Online-Museum. Es ist nur über seinen privaten Link erreichbar, wird nirgends gelistet und nicht von Suchmaschinen indexiert.

Deine Fotos werden verkleinert, versteckte Metadaten wie der GPS-Standort werden entfernt, und gespeichert wird privat. Angezeigt werden die Bilder über signierte Links, die nach kurzer Zeit ablaufen, und sie gehen nie an KI-Dienste. Du kannst das Museum jederzeit löschen und nach dem Verschicken noch korrigieren; die Änderungen erscheinen unter demselben Link.

Für Schulprojekte und Kunstausstellungen gibt es Besseres

Wenn du eine virtuelle Ausstellung für den Unterricht, eine Projektarbeit oder deine eigenen Kunstwerke planst, bist du mit einem Ausstellungs-Baukasten wie Artsteps oder Kunstmatrix besser beraten. Dort hängst du viele Werke auf und zeigst sie einem großen Publikum.

Memuseo ist für etwas anderes gemacht: für eine Geschichte, die du einem einzigen Menschen erzählst, mit fünf bis zehn Erinnerungen und einer Überraschung am Schluss.

So funktioniert’s

Drei Schritte, etwa eine Viertelstunde, ein unvergessliches Geschenk.

  1. Ein gerahmtes Foto im Museum, mit seinem Titel auf einem Messingschild

    I

    Häng deine Erinnerungen auf

    Füge fünf Fotos hinzu, oder bis zu zehn mit Deluxe, und erzähl zu jedem die kleine Geschichte dahinter. Sie werden zu gerahmten Bildern im warmen Licht einer Galerie.

  2. Zwei kleine stilisierte Figuren, Seite an Seite

    II

    Ihr zwei, in Miniatur

    Wähl Frisur, Hautton und Outfitfarben für zwei kleine Figuren voller Charme: dich und die Person, der du es schenkst, Seite an Seite. Mit Deluxe kommen Outfits, Brillen, Hüte, Bärte und vieles mehr dazu.

  3. Der letzte Saal, in dem sich eine persönliche Nachricht zeigt

    III

    Schick einen privaten Link

    Sieh dir die kostenlose Vorschau an: Die ersten zwei Erinnerungen siehst du vollständig, die übrigen und die Überraschung am Ende schaltest du mit der Zahlung frei. Dann schick den privaten Link. Er öffnet sich auf jedem Handy, ohne App.

Häufige Fragen

Was ist ein 3D-Museum?

Ein 3D-Museum ist ein Museum, das man in drei Dimensionen erkundet: ein Illusionsmuseum, das man vor Ort besucht, ein virtueller Rundgang durch ein echtes Museum oder ein persönliches Museum aus eigenen Fotos. Die beiden letzten öffnet man online im Browser. Memuseo gehört zur dritten Art.

Kann ich ein 3D-Museum aus meinen eigenen Fotos machen?

Ja. Du lädst fünf Fotos hoch, mit Deluxe bis zu zehn, und schreibst zu jedem einen Titel, ein Datum und eine kurze Geschichte. Daraus entsteht eine Galerie mit gerahmten Bildern, durch die zwei kleine Figuren gehen. Das dauert etwa 15 Minuten.

Muss man eine App herunterladen, um es zu besuchen?

Nein. Das Museum öffnet sich über einen Link im Browser, auf jedem Handy und jedem Computer. Wer es besucht, braucht weder eine App noch ein Konto.

Ist es kostenlos, ein 3D-Museum zu erstellen?

Das Erstellen und Ausprobieren im Editor ist kostenlos, und die Vorschau zeigt die ersten zwei Erinnerungen vollständig. Die übrigen Erinnerungen, die Überraschung am Ende und der private Link werden mit einer einmaligen Zahlung freigeschaltet: 9,99 € für Essential, 14,99 € für Deluxe. Ein Abo gibt es nicht.

Wie viele Fotos passen in ein persönliches 3D-Museum?

Fünf mit Essential, sechs bis zehn mit Deluxe. Ab der sechsten Erinnerung öffnet sich eine zweite Galerie. Mehr als zehn Fotos gehen nicht: Das Museum ist für eine Auswahl gemacht, nicht für ein ganzes Fotoalbum.

Wer kann mein 3D-Museum sehen?

Nur Menschen, die den privaten Link haben. Das Museum wird nirgends gelistet und nicht von Suchmaschinen erfasst. Wird der Link weitergeleitet, kann ihn allerdings auch die nächste Person öffnen, also schick ihn nur an die Person, die du beschenkst.

Bau dein eigenes 3D-Museum

Fünf Fotos, ihre Geschichten und eine Botschaft für den letzten Saal: Mehr braucht es nicht. Fang heute Abend an und schau dir vorher die Demo an.

Das Erstellen ist kostenlos. Die Vorschau zeigt die ersten zwei Erinnerungen vollständig; die übrigen und die Überraschung am Ende schaltest du ab 9,99 € frei, mit einer einzigen Zahlung.